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	<title>Textbüro Patrick Peters</title>
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		<title>Siegfried Lenz: Deutschstunde</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 09:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die „Freuden der Pflicht“: Das ist das Thema des Aufsatzes, den Siggi Jepsen, Insasse einer norddeutschen Besserungsanstalt für schwererziehbare junge Erwachsene, in einer Deutschstunde – der Titel gebenden Deutschstunde des berühmten Romans von Siegfried Lenz, dem herausragenden Chronisten der deutschen Nachkriegszeit – schreiben soll. Jepsen, Anfang 20 und wegen chronischen Diebstahls eingesperrt, gibt das Heft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em>Die „Freuden der Pflicht“:  Das ist das Thema des Aufsatzes, den Siggi Jepsen, Insasse einer  norddeutschen Besserungsanstalt für schwererziehbare junge Erwachsene,  in einer Deutschstunde – der Titel gebenden Deutschstunde des berühmten  Romans von Siegfried Lenz, dem herausragenden Chronisten der deutschen  Nachkriegszeit – schreiben soll. Jepsen, Anfang 20 und wegen chronischen  Diebstahls eingesperrt, gibt das Heft leer ab – zu stark und  wirkungsmächtig sind die Kindheits- und Jugenderinnerungen, die er mit  den Freuden der Pflicht verbindet. Zur Strafe wird Jepsen in eine  Einzelzelle gebracht, wo er den Aufsatz zu schreiben gezwungen wird.  Jepsen verbleibt insgesamt mehrere Monate in seiner Isolation und  schreibt letzten Endes auf ungezählten Bögen seinen Aufsatz über die  Freuden der Pflicht, mit dem er seine Vergangenheit im  schleswig-holsteinischen Rugbüll verarbeitet; freiwillig, wohlgemerkt.</p>
<p>Dort  wächst Siggi Jepsen, Jahrgang 1933, als Sohn des „nördlichsten  Polizeiposten Deutschlands“, Jens Ole Jepsen, auf. Diese tragische Figur  steht im Mittelpunkt von Siggi Jepsens Aufsatz und seines ganzen  Lebens.</p>
<p>Jens Ole Jepsen wird als das Bild des typischen  Befehlsempfängers gezeichnet, als ein Mann, durch dessen gütige Mithilfe  das Hitler-Regime überhaupt halten konnte: ein unideologischer, aber in  blinden Gehorsam ergebener Bürokrat, der das, was aus „Husum“, der  vorgesetzten Polizeibehörden, und „Berlin“, der NS-Hauptstadt ihm  befohlen wird, diskussionslos umsetzt. So auch das Berufsverbot, das er  dem Maler Nansen, einem örtlichen Künstler, der nach dem Krieg in der  fiktiven Romanwelt berühmt werden wird, überbringen und dessen Befolgung  er beobachten und durchsetzen soll. Obwohl Nansen und Jepsen sich seit  langem freundschaftlich verbunden sind – Siggi geht auf dessen Hof sogar  ein und aus – versteigt sich Jepsen, politischer Willkür fraglos  folgend, in die Durchsetzung des Malverbots und schreckt auch für  Bespitzelung, Razzia und Zerstörung der Bilder nicht zurück.</p>
<p>Siggi  wiederum hilft dem Maler, den er zum Vaterersatz erkoren hat, die  Bilder zu verstecken – und entwickelt sich damit im Verlaufe des Buches  zu einem familialen Gegenspieler zum Vater. Das setzt sich auch nach dem  Krieg fort: Während Jens Ole Jepsen weiterhin davon überzeugt ist,  Nansen in seiner Existenz als Maler vernichten zu müssen, wird Siggis  Anliegen, die Bilder vor seinem Vater zu retten, zu einem Wahn, so dass  der Junge zum Kunstdieb wird und deshalb in der Anstalt landet.</p>
<p>Aber  auch in anderen Kontexten wird deutlich, wie stark Jens Ole Jepsen von  willenloser Pflichtausübung getrieben ist: Als Siggis Bruder Klaas sich  selbst verstümmelt, um nicht weiter Kriegsdienst leisten zu müssen, wird  er von seinen Eltern verstoßen &#8211; nur mit Glück und der Hilfe von Nansen  kann er den Krieg überleben. Und Siggi, dem Gehorsam widerstrebt, soll  durch physischen Druck zur Befolgung aller Befehle gezwungen werden.  Somit ist klar, dass Siggi Jepsens Sicht auf die Freuden der Pflicht  durch die blinde Erfüllung, den sogenannten Kadavergehorsam seines  Vaters begründet ist.</p>
<p>Deutschstunde erschien 1968 und bringt das  zentrale Thema der deutschen Literatur nach 1945 mit voller Wucht auf  den Punkt: die Verquickung von Schuld und Pflicht in der Zeit des  Nationalsozialismus. Die oft gehörte Entschuldigung, man habe ja nur  „seine Pflicht getan“, wird hier kritisch durchleuchtet.</p>
<p>Poetisch  fällt vor allem die doppelte Zeitstruktur auf: Siggi Jepsen schreibt  seinen Aufsatz, der ja tatsächlich ein großer Teil des Buches ist, in  einer Gegenwartssituation, über deren Begebenheiten und Entwicklungen er  auch berichtet. Sein Blick ist aber in die Vergangenheit gerichtet und  so verschwimmen die beiden Ebenen zu einem hochrangigem literarischen  Konstrukt, das durch seine inhaltliche Tiefe, seine fein nuancierte  Sprache und die schonungslose Einsicht in die Seele des NS-Staates und  seiner Marionetten zum Besten gehört, was die deutschsprachige Epik in  der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zustande gebracht hat.</p>
<p>Siegfried Lenz: <em>Deutschstunde.</em> München: dtv, 576 Seiten, 9,90 Euro</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Für Sie gelesen!</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 09:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Sie gelesen!]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Siegfried Lenz: Deutschstunde Die „Freuden der Pflicht“: Das ist das Thema des Aufsatzes, den Siggi Jepsen, Insasse einer norddeutschen Besserungsanstalt für schwererziehbare junge Erwachsene, in einer Deutschstunde – der Titel gebenden Deutschstunde des berühmten Romans von Siegfried Lenz, dem herausragenden Chronisten der deutschen Nachkriegszeit – schreiben soll. Jepsen, Anfang 20 und wegen chronischen Diebstahls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Siegfried Lenz: <em>Deutschstunde</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em>Die „Freuden der Pflicht“:  Das ist das Thema des Aufsatzes, den Siggi Jepsen, Insasse einer  norddeutschen Besserungsanstalt für schwererziehbare junge Erwachsene,  in einer Deutschstunde – der Titel gebenden Deutschstunde des berühmten  Romans von Siegfried Lenz, dem herausragenden Chronisten der deutschen  Nachkriegszeit – schreiben soll. Jepsen, Anfang 20 und wegen chronischen  Diebstahls eingesperrt, gibt das Heft leer ab – zu stark und  wirkungsmächtig sind die Kindheits- und Jugenderinnerungen, die er mit  den Freuden der Pflicht verbindet. Zur Strafe wird Jepsen in eine  Einzelzelle gebracht, wo er den Aufsatz zu schreiben gezwungen wird.  Jepsen verbleibt insgesamt mehrere Monate in seiner Isolation und  schreibt letzten Endes auf ungezählten Bögen seinen Aufsatz über die  Freuden der Pflicht, mit dem er seine Vergangenheit im  schleswig-holsteinischen Rugbüll verarbeitet; freiwillig, wohlgemerkt.</p>
<p>Dort  wächst Siggi Jepsen, Jahrgang 1933, als Sohn des „nördlichsten  Polizeiposten Deutschlands“, Jens Ole Jepsen, auf. Diese tragische Figur  steht im Mittelpunkt von Siggi Jepsens Aufsatz und seines ganzen  Lebens.</p>
<p>Jens Ole Jepsen wird als das Bild des typischen  Befehlsempfängers gezeichnet, als ein Mann, durch dessen gütige Mithilfe  das Hitler-Regime überhaupt halten konnte: ein unideologischer, aber in  blinden Gehorsam ergebener Bürokrat, der das, was aus „Husum“, der  vorgesetzten Polizeibehörden, und „Berlin“, der NS-Hauptstadt ihm  befohlen wird, diskussionslos umsetzt. So auch das Berufsverbot, das er  dem Maler Nansen, einem örtlichen Künstler, der nach dem Krieg in der  fiktiven Romanwelt berühmt werden wird, überbringen und dessen Befolgung  er beobachten und durchsetzen soll. Obwohl Nansen und Jepsen sich seit  langem freundschaftlich verbunden sind – Siggi geht auf dessen Hof sogar  ein und aus – versteigt sich Jepsen, politischer Willkür fraglos  folgend, in die Durchsetzung des Malverbots und schreckt auch für  Bespitzelung, Razzia und Zerstörung der Bilder nicht zurück.</p>
<p>Siggi  wiederum hilft dem Maler, den er zum Vaterersatz erkoren hat, die  Bilder zu verstecken – und entwickelt sich damit im Verlaufe des Buches  zu einem familialen Gegenspieler zum Vater. Das setzt sich auch nach dem  Krieg fort: Während Jens Ole Jepsen weiterhin davon überzeugt ist,  Nansen in seiner Existenz als Maler vernichten zu müssen, wird Siggis  Anliegen, die Bilder vor seinem Vater zu retten, zu einem Wahn, so dass  der Junge zum Kunstdieb wird und deshalb in der Anstalt landet.</p>
<p>Aber  auch in anderen Kontexten wird deutlich, wie stark Jens Ole Jepsen von  willenloser Pflichtausübung getrieben ist: Als Siggis Bruder Klaas sich  selbst verstümmelt, um nicht weiter Kriegsdienst leisten zu müssen, wird  er von seinen Eltern verstoßen &#8211; nur mit Glück und der Hilfe von Nansen  kann er den Krieg überleben. Und Siggi, dem Gehorsam widerstrebt, soll  durch physischen Druck zur Befolgung aller Befehle gezwungen werden.  Somit ist klar, dass Siggi Jepsens Sicht auf die Freuden der Pflicht  durch die blinde Erfüllung, den sogenannten Kadavergehorsam seines  Vaters begründet ist.</p>
<p>Deutschstunde erschien 1968 und bringt das  zentrale Thema der deutschen Literatur nach 1945 mit voller Wucht auf  den Punkt: die Verquickung von Schuld und Pflicht in der Zeit des  Nationalsozialismus. Die oft gehörte Entschuldigung, man habe ja nur  „seine Pflicht getan“, wird hier kritisch durchleuchtet.</p>
<p>Poetisch  fällt vor allem die doppelte Zeitstruktur auf: Siggi Jepsen schreibt  seinen Aufsatz, der ja tatsächlich ein großer Teil des Buches ist, in  einer Gegenwartssituation, über deren Begebenheiten und Entwicklungen er  auch berichtet. Sein Blick ist aber in die Vergangenheit gerichtet und  so verschwimmen die beiden Ebenen zu einem hochrangigem literarischen  Konstrukt, das durch seine inhaltliche Tiefe, seine fein nuancierte  Sprache und die schonungslose Einsicht in die Seele des NS-Staates und  seiner Marionetten zum Besten gehört, was die deutschsprachige Epik in  der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zustande gebracht hat.</p>
<p>Siegfried Lenz: <em>Deutschstunde.</em> München: dtv, 576 Seiten, 9,90 Euro</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Andere Rezensionen:</strong><br />
<a href="http://www.peters-textbuero.com/?p=334"><em>Truman Capote: Die Grasharfe</em></a><br />
<a href="http://www.peters-textbuero.com/?p=348"><em>Martin Mosebach: Was davor geschah</em></a><br />
<a href="http://www.peters-textbuero.com/?p=372"><em>Victor Hugo: Die Elenden</em></a><br />
<a href="http://www.peters-textbuero.com/?p=507"><em>Alex Capus: Eine Frage der Zeit</em></a><br />
<a href="http://www.peters-textbuero.com/?p=658"><em>Siegfried Lenz: Deutschstunde</em></a></p>
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		<title>Alex Capus: Eine Frage der Zeit</title>
		<link>http://www.peters-textbuero.com/alex-capuseine-frage-der-zeit/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 14:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Alex Capus: Eine Frage der Zeit In das Zeitalter des europäischen Imperialismus, das in der Urkatastrophe des Ersten Weltkriegs mündete, entführt Alex Capus seine Leser mit seinem Roman Eine Frage der Zeit. 1913 werden drei Werftarbeiter von höchster Stelle nach Deutsch-Ostafrika geschickt, um am Tanganikasee, einem der größten Binnengewässer der Welt, ein Dampfschiff, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Alex Capus: <em>Eine           Frage der           Zeit</em></p>
<p>In das Zeitalter des europäischen Imperialismus,         das in der         Urkatastrophe des Ersten Weltkriegs mündete, entführt Alex Capus         seine Leser         mit seinem Roman <em>Eine           Frage der Zeit</em>.         1913 werden drei Werftarbeiter von höchster Stelle nach         Deutsch-Ostafrika         geschickt, um am Tanganikasee, einem der größten Binnengewässer         der Welt, ein         Dampfschiff, die „Götzen“, zusammenzusetzen. Das Schiff wurde an         der         Papenburger Meyer Werft im Emsland gebaut, getauft und dann         wieder zerlegt, um         es auf dem Seeweg in die kaiserliche Kolonie zu bringen, in der         es seinen         Dienst tun soll. So will Kaiser Wilhelm II. seine kolonialen         Ansprüche         untermauern.</p>
<p>Die Werftarbeiter sind zunächst von der Aussicht,         ein Jahr in der         Fremde gutes Geld zu verdienen, begeistert und vom exotischen         Charme         Deutsch-Ostafrikas fasziniert, gleichzeitig aber stößt sie die         Grausamkeit, mit         der die deutschen Verwalter ihre imperialen Ansprüche gegenüber         den         Eingeborenen durchsetzen, ab.</p>
<p>Dann bricht der Krieg aus, und aus den deutschen         und belgischen         Nachbarn werden Feinde, die sich auf dem See bekämpfen. Die         kaiserliche Marine         greift unter anderem mit dem Kriegsschiff „Wissmann“ belgischen         Stellungen und         Schiffe an, um die Kontrolle über den See und damit die gesamte         Region zu         gewinnen.</p>
<p>Parallel zur ‚deutschen Ebene‘ entwirft Capus einen         zweiten         Handlungsstrang. Kriegsminister Winston Churchill beauftragt den         verschrobenen,         aber liebenswerten Oberleutnant Simson, zwei Kanonenboote in         Einzelteilen auf         die britische Seite des Tanganikasees zu bringen, um dort damit         die „Wissmann“         zu versenken.</p>
<p>Das Buch endet, wie Gefechte, Schlachten und Kriege         enden: in         Wirren, und ohne echte Sieger. Die Spur vieler Charaktere, die         man im Verlaufe der         rund 300 Seiten trotz all‘ ihrer Macken lieb gewonnen hat,         verliert sich im         Schrecken der großen Schlächterei. Nichts bleibt zurück, wie man         es kannte, und         nichts wird jemals wieder sein wie zuvor.</p>
<p>Das ist die Botschaft dieses Romans, der es gelesen         zu werden wert         ist. Der Franzose Alex Capus geht behutsam vor, seine         Schilderungen sind         ironisch und subtil und mit feinem Humor durchsetzt. Er versteht         es, ein         Zeitgemälde zu erschaffen, ohne aber dabei moralisch zu bewerten         und die Welt         in Gut und Schlecht zu trennen. Diese Kategorien funktionieren         in <em>Eine Frage der Zeit </em> nicht, eher herrscht die         Farbe Grau.         Heldenmut, Gutmütigkeit, Boshaftigkeit, sogar Sadismus: In allen         Charakteren         fallen diese Eigenschaften zusammen.</p>
<p>Einen Vorwurf muss man Capus dennoch machen: Flott         geschrieben und         spannend ist sein Roman nicht gerade. Manche Passagen und         Schilderungen ziehen         sich über gefühlt endlose Seiten, ohne dass etwas passiert.         Andere Ereignisse         wiederum, die literarisch hätten durchaus attraktiv         ausgeschmückt werden         können, werden so verknappt erzählt, dass man kaum merkt, dass         da etwas war.</p>
<p><em>Eine           Frage           der Zeit</em> eignet sich also eher für den anspruchsvollen         Leser, der sich         keine bunte, dynamische Erzählwelt wünscht, sondern         Kenntnisreichtum und         Bildung des Autors und intellektuell-poetische Nuancierungen,         die man nicht auf         Anhieb entdeckt.</p>
<p>Alex Capus: <em>Eine           Frage der           Zeit</em>. Sechste Auflage. München: Knaus Verlag. 302 Seiten,         19,95 Euro</p>
<p>&nbsp;<br />
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&nbsp;</p>
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		<title>Preise</title>
		<link>http://www.peters-textbuero.com/preise/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 07:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>

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		<description><![CDATA[a:link { text-decoration:color:#0066FF; color:#0066FF; } a:visited { text-decoration:none; color:#0066FF; } &#160; Das Honorar für die Dienstleistungen des Textbüros Patrick Peters beläuft sich grundsätzlich auf 50 Euro pro Stunde zuzüglich sieben Prozent Mehrwertsteuer. Deshalb ist es schwierig, konkrete Preise für die Angebote des Textbüros zu nennen. &#160; Sie interessieren sich für eine Zusammenarbeit? Sprechen Sie mich [...]]]></description>
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a:visited { text-decoration:none; color:#0066FF; }
</style>
<p>&nbsp;<br />
<a href="http://www.peters-textbuero.com/wp-content/uploads/2012/02/Sparschwein2.jpg"><img src="http://www.peters-textbuero.com/wp-content/uploads/2012/02/Sparschwein2.jpg" alt="" title="red piggy bank with money isolated on white background" width="156" height="198" class="alignleft size-full wp-image-532" /></a>Das Honorar für die Dienstleistungen des Textbüros Patrick Peters beläuft sich grundsätzlich auf 50 Euro pro Stunde zuzüglich sieben Prozent Mehrwertsteuer. Deshalb ist es schwierig, konkrete Preise für die Angebote des Textbüros zu nennen.<br />
&nbsp;<br />
Sie interessieren sich für eine Zusammenarbeit? Sprechen Sie mich <a href="http://www.peters-textbuero.com/?p=144" target="_newtab">hier</a> gerne an: Ich unterbreite Ihnen ein individuelles Angebot.<br />
&nbsp;<br />
Nach Abschluss des Projektes erhalten Sie zusammen mit der Rechnung eine detaillierte Auflistung aller Leistungen. So bleibt die Abrechnung für Sie transparent und Sie zahlen nur für das, was Sie tatsächlich gebucht haben.<br />
&nbsp;<br />
Das Honorar für Lektorate richtet sich nach dem Umfang des Textes. Es spielt dabei keine Rolle, ob Sie mich mit dem Lektorat einer Diplomarbeit, eines Magazins oder einer Projektbeschreibung beauftragen.<br />
&nbsp;<br />
pro angefangene zehn Seiten: 50 Euro zuzüglich sieben Prozent Mehrwertsteuer<br />
pro angefangene zehn Seiten ab einem Umfang von mehr als 100 Seiten: 45 Euro zuzüglich sieben Prozent Mehrwertsteuer<br />
&nbsp;<br />
<strong>Rechenbeispiele</strong></p>
<div align="left">
<ul>
<li>Bachelorarbeit, 37 Seiten: </li>
<li>vier Einheiten à 50 Euro zuzüglich sieben Prozent Mehrwertsteuer = 214 Euro</li>
</ul>
<ul>
<li>Diplomarbeit, 90 Seiten: </li>
<li>neun Einheiten à 50 Euro zuzüglich sieben Prozent Mehrwertsteuer = 481,50 Euro</li>
</ul>
<ul>
<li>Doktorarbeit, 245 Seiten: </li>
<li>25 Einheiten à 45 Euro zuzüglich sieben Prozent Mehrwertsteuer = 1155,60 Euro</li>
</ul>
</div>
<p></body><br />
</html></p>
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		</item>
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		<title>Victor Hugo: Die Elenden</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 06:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Victor Hugo: Die Elenden Die Elenden, im Original Les Misérables, kann wohl ohne Übertreibung als einer der bedeutenden Romane französischer Sprache gelten. Der große Victor Hugo, von literarischem Rang und Einfluss durchaus mit Goethe vergleichbar, vollendete den 600 Seiten starken Text 60-jährig im Exil, in welchem er sich aufgrund bürgerlich-liberalen Gesinnung seit 1851 für fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Victor Hugo: <em>Die</em> <em>Elenden</em></p>
<p><em>Die</em> <em>Elenden</em>, im Original <em>Les</em> <em>Misérables, </em>kann wohl         ohne Übertreibung         als einer der bedeutenden Romane französischer Sprache gelten.         Der große Victor         Hugo, von literarischem Rang und Einfluss durchaus mit Goethe         vergleichbar,         vollendete den 600 Seiten starken Text 60-jährig im Exil, in         welchem er sich         aufgrund bürgerlich-liberalen Gesinnung seit 1851 für fast 20         Jahre befand.</p>
<p><em>Les</em> <em>Misérables</em> erzählt die dramatisch-rührende         Geschichte von Jean         Valjean, der mit Mitte 20 wegen eines gestohlenen Brotes &#8211; um         seine Familie zu         ernähren &#8211; zu fünf Jahren Galeere verurteilt wird. Aus diesen         fünf Jahren         werden aufgrund zahlreicher Fluchtversuche letzten Endes 19.         Nach seiner         Freilassung kommt er für eine Nacht bei einem gütigen Bischof         unter und         bestiehlt diesen, um mit der Beute neu anzufangen. Er wird         erwischt, aber der         Bischof deckt seinen Diebstahl und gibt ihm noch einige         wertvolle Stücke zur         Beute dazu. Dermaßen ausgestattet, kauft Valjean in einer         Kleinstadt eine         Glasfabrik und erhebt diese zu Blüte. An seinem Reichtum         partizipieren alle,         denn vor allem die im wahrsten Wortsinne Elenden bedenkt er mit         viel Geld in         mannigfacher Hinsicht. So lernt er auch die Frau Fantine kennen,         die ihr Kind         aus blanker Not an ein widerwärtiges und verbrecherisches         Wirtsehepaar gegeben         hat und von diesen nun betrogen und ausgenommen wird. Fantine         erkrankt schwer,         und Valjean verspricht ihr, das Kind für sie zu holen.</p>
<p>Doch ein Schatten bricht in die Welt des         von allen         geschätzten Wohltäters, der es zu unermesslichem Reichtum und         dem         Bürgermeisteramt gebracht hat, ein. Der Polizeiinspektor Javert         erkennt in ihm         den ehemaligen Sträfling, und durch eine List gelingt es ihm,         Valjean wieder in         Galeerenhaft zu bringen.</p>
<p>Javert soll bis (fast) zuletzt der Stachel         in Valjeans         Fuß bleiben, verfolgt er ihn, der vor der Haft sein Geld in         Sicherheit bringen,         dann von der Galeere fliehen und die Tochter Fantines, Cosette,         aus ihrer         unwerten Existenz als kleine Haussklavin bei den Wirten         herausholen konnte,         doch immer wieder, denn Zufälle und das Schicksal wollen, dass         Valjeans und         Javerts Wege sich in Paris kreuzen, wo Jean Valjean von seinem         Vermögen         gemeinsam mit Cosette, immer verkleidet und unter wechselnden         Namen, lebt.</p>
<p>In Paris begegnen sich Cosette und der         junge Marius und         verlieben sich ineinander. Doch die schicksalhaften Verkettungen         reißen nicht         ab: Valjean wird vom bösen Wirt gefunden und fast getötet, eine         Revolution         bricht aus, und Marius, nachdem er Cosette geheiratet hat,         versteht und         verkraftet das Geständnis Valjeans über seine Vergangenheit         nicht, so dass         Valjean sich immer mehr von seiner angenommenen Tochter und dem         Schwiegersohn         entfernt. Erst der Wirt, der Marius mit der Geschichte Valjeans         erpressen will,         entdeckt ihm alle Geheimnisse: dass Valjean Marius während der         Revolutionskämpfe das Leben gerettet, Valjean sein Geld legal         verdient und         Javerts Leben verschont hat, worauf dieser die Verfolgung         eingestellt und sich         selbst getötet hat.</p>
<p>Doch dann ist es zu spät: Als Cosette und         Marius Valjean         zur Versöhnung und Aussprache aufsuchen, liegt dieser schon im         Sterben; aber         sein Tod ist sanft, sieht er seine Ziehtochter und seinen         Schwiegersohn         glücklich.</p>
<p><em>Die</em> <em>Elenden</em>: Kaum ein Romantitel fasst den Inhalt         eines Buches besser.         Denn um Elende geht es, und sonst um kaum etwas. Alle         Protagonisten sind elend         auf ihre Art und Weise. Valjean, den trotz aller Gutmütigkeit,         dessen Auslöser         die herzensgute Tat des Bischofs war, seine Vergangenheit mit         all&#8217; ihren         Problemen nicht loslassen will. Cosette, die bitterste Not bei         den Wirten         erleidet und sich dem nicht widersetzen kann, endlich aber von         Valjean gerettet         und später als Frau von Marius glücklich wird. Fantine, deren         entsetzliches         Leiden für das Wohl ihrer geschundenen Tochter eigentlich gar         nicht in Worte zu         fassen ist. Marius, der von seinem Großvater aufgrund seiner         Treue zum         verstorbenen bonapartistischen Vater aus dem Haus gejagt wird         und den         unglückliche Verkettungen ebenfalls in schlimmste materielle und         seelische Not         stürzen. Und letztendlich sogar die Wirtsleute, die Cosette         quälen und Fantine         böse ausnehmen und in Paris das Leben gemeiner Krimineller         führen: Auch sie         gehören zu den Elenden, und das nicht nur im negativen Sinne des         Wortes, denn         auch sie haben kein menschenwürdiges Leben, sondern hungern und         leiden         schwerste Not.</p>
<p>Hugos Roman rührt zu jedem Zeitpunkt. Der         Autor schafft         es, das Elend, das Wort lässt sich nicht oft genug wiederholen,         so eindringlich         und eindrücklich zu schildern, dass sich der heurige Leser ins         Frankreich und         vor allem ins Paris des frühen 19. Jahrhunderts versetzt fühlt.         Er spürt den         Hunger, die Kälte, den Neid, die Missgunst, das Verfolgtwerden,         kurzum: das         ganze Elend, dem sich die Protagonisten und alle anderen         Figuren, die diesen         großen Roman bevölkern, implizit und explizit ausgesetzt sehen.</p>
<p>Victor Hugo: <em>Die</em> <em>Elenden</em>. Zehnte         Auflage. Berlin:         Aufbau Verlag. 608 Seiten, zehn Euro</p>
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		<title>Martin Mosebach: Was davor geschah</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 21:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Was davor geschah: Dieser Frage geht Martin Mosebach, einer der großen deutschen Romanciers der Gegenwart und Träger hochrangiger Literaturpreise, in seinem aktuellen Roman nach. Sie wird in einem Moment äußerster Intimität gestellt, und zwar an einen jungen Mann von einer jungen Frau. Eifersucht klingt bei dieser Frage durch, in dem Sinne: Wie war das eigentlich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was davor geschah: Dieser Frage geht Martin Mosebach, einer der großen deutschen Romanciers der Gegenwart und Träger hochrangiger Literaturpreise, in seinem aktuellen Roman nach. Sie wird in einem Moment äußerster Intimität gestellt, und zwar an einen jungen Mann von einer jungen Frau. Eifersucht klingt bei dieser Frage durch, in dem Sinne: Wie war das eigentlich, bevor wir zusammenkamen? Was hast du da gemacht?</p>
<p><em>Was davor geschah</em> wird aus der Perspektive dieses jungen Mannes erzählt, der durch einen Freund in die höhere Frankfurter Gesellschaft eingeführt wird und dort so manches schier Unglaubliches erlebt. Denn diese höhere Gesellschaft, bestehend aus international renommierten Universitätsprofessoren, Gangstern, Erben, versagenden Söhnen und ausgenommen hübschen, wenngleich intellektuell kaum ernstzunehmenden Frauen, sie ist kaum das, was sie vorgibt zu sein: Dekadenz, Weltfremdheit, Ignoranz sind nur wenige der kaum schmeichelhaften Eigenschaften, mit denen diese Gesellschaft zu charakterisieren ist.</p>
<p>Ein böses Beispiel für diese Abrechnung mit dem „schwebende[n], groteske[n] Gesellschaftstheater“, wie der Roman im Klappentext genannt wird, ist folgende Szene. Rosemarie ist eine der Bühnendarstellerinnen dieses grotesken Theaters: „Die Zeit des Schminkens war eine intensive, geistig besonders wache und arbeitssame Zeit. Die Hände taten ihre Arbeit allein, sie schraubten Tiegel auf und zu, griffen zu Pinseln, Wischern, Stiften und Quasten, zu Zellstofftüchern und Watte, während der Geist um so freier schweifte, als die Augen durch die Fixierung auf ihr Spiegelbild meditativ gebannt waren.“ (S. 128) Schminken als intellektuell, hochgeistige Betätigung: Mit solchen ironischen Aufschlägen zerreißt Martin Mosebach, der durch Romane wie <em>Westend</em> und <em>Der Mond und das Mädchen</em> und Essays wie Die Häresie der Formlosigkeit zum Besten gehört, das die deutschsprachige Schriftsteller-Gemeinde zu bieten hat, in diesem großen Sittenbild des 21. Jahrhunderts die Vorhänge von geldaristokratischer Nobilität und vorgeschobener Vornehmheit. Es sind dies auch die immer wieder gerühmten sprach-stilistischen Fähigkeiten, die Mosebach seinen exponierten Rang verschafft haben: Hinter der freundlichen Facette verbirgt sich eine böse, eine schmutzige Geschichte, die überhaupt nur durch die ironische Distanz erträglich wird.</p>
<p>Was davor geschah erhebt die Kunst des Erzählens an sich in höhere, heutzutage kaum gekannte ästhetische Gefilde. Dieser Roman gewinnt nicht nur durch seinen Inhalt, der, wie der Kritiker Denis Scheck schrieb, „glaubhaft darstellt, wie in der Bundesrepublik Deutschland des Jahres 2010 gelebt und gedacht und gehandelt und: ja, auch durch die Betten getobt wird [und] die wirtschaftlichen Realitäten dieses Landes ebenso souverän darstellt wie seine Moral und seine emotionalen Grundsätze“, sondern vor allem auch durch seinen hohen Stil. Extrem präzise wird beobachtet, noch präziser mit der deutschen Sprache umgegangen, dass es ein schieres Vergnügen ist, diesen Roman zu lesen, ja, in einem Durchgang zu verschlingen. Bei Mosebach, in der rückblickenden Erzählung des jungen Mannes, changieren Dichtung und Wahrheit, fallen die beiden Kategorien ineinander, und sie unterscheiden zu suchen, ist eines der intellektuellen Vergnügen der Lektüre.</p>
<p>Indes: Martin Mosebach ist nicht für jedermann. Man muss gewillt sein, sich einzulassen auf ein in sich geschlossenes ästhetisches Gebilde, das enorme Kraft zieht aus der Erzählkunst des Autors, aber weder leicht verdaulich noch leicht zugänglich ist.</p>
<p>Martin Mosebach: <em>Was davor geschah</em>. München: Hanser, 2010. 336 Seiten, 21,90 Euro<br />
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		<title>Truman Capote: Die Grasharfe</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 18:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Peters</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Es ist ein Buch über Freundschaft und Vertrauen, Liebe und Familie, Zusammenhalt und kurzen Momenten von Glückseligkeiten, die einen am Herz berühren. Es ist aber auch ein zutiefst trauriges Buch, das in rigoroser, nicht gerade schonender Weise vorführt, wie individuelle Entscheidungen, ja, eigentlich kleine, für die Masse durchaus unbedeutende oder gar absolut irrelevante Dinge, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
Es ist ein Buch über Freundschaft und Vertrauen, Liebe und Familie, Zusammenhalt und kurzen Momenten von Glückseligkeiten, die einen am Herz berühren. Es ist aber auch ein zutiefst trauriges Buch, das in rigoroser, nicht gerade schonender Weise vorführt, wie individuelle Entscheidungen, ja, eigentlich kleine, für die Masse durchaus unbedeutende oder gar absolut irrelevante Dinge, einen Stein in Bewegung setzen können, der sich unweigerlich zum Felsen entwickelt, Althergebrachtes zermalmt und viel mehr Menschen mit sich reißt, als eigentlich und ursprünglich mit der Sache zu tun hatten.<br />
&nbsp;<br />
<em>Die Grasharfe</em> ist 1951 erschienen, Truman Capote war noch nicht durch <em>Frühstück bei Tiffany </em>und <em>Kaltblütig </em>reich und international renommiert. Die Handlung ist schnell erzählt: Der Waise Collin wächst in den Südstaaten der 1930er Jahre bei seinen ebenso wohlhabenden wie merkwürdigen Großcousinen Verena und Dolly auf. Als Verena Dollys homöopathisches Heilmittel gegen die Wassersucht – dass diese bereits mit Erfolg landesweit verkauft – mithilfe des windigen Dr. Morris Ritz professionell vermarkten will und dafür das Geheimrezept einfordert, kommt es zum Zerwürfnis zwischen den Schwestern, und Dolly, Collin und die schwarze Haushälterin und beste Freundin Dollys, Catherin, ziehen in ein Baumhaus in der Wildnis. Dazu gesellen sich nach und nach der reiche draufgängerische Riley Henderson, der ehemalige Friedensrichter Charlie Cool und die zigeunerhafte Schwester Ida mit ihren 15 Kindern. Die Idylle des Baumhauses wird nur von Verena – unterdessen von Ritz um viel Geld erleichtert und dadurch gesundheitlich schwer angeschlagen – Dolly und Collin wird zur Räson und ins Haus zurückzubringen. Der Showdown der Baumhaus-Episode ist der Angriff des Sheriffs und seiner zurückgebliebenen Gehilfen auf die Gruppe um Dolly und Collin, der damit endet, dass Riley gefährlich angeschossen wird. Dolly zieht daraufhin wieder bei Verena ein, nachdem sie einen Heiratsantrag des alten Friedensrichters aus Loyalität und Liebe zu ihrer Schwester abgelehnt hat, Riley heiratet die heimliche Liebe Collins, und dieser verlässt die Stadt für ein Jurastudium und kehrt erst nach dem Tod der Schwestern zurück.<br />
&nbsp;<br />
Capotes Roman würfelt einen bunten Haufen seltsamer Charaktere zusammen: Es sind auf ihre Art alles Außenseiter ohne festen Platz in der konservativen Gesellschaft des Südstaaten-Städtchens, die die kurze Idylle des Lebens im Baumhaus prägen. Es ist ein kleiner Garten Eden, der abseits der Stadt geschaffen wird, aber nicht erhalten werden kann – das Glück ist kurzzeitig, und hinterher ist nichts mehr davon übrig.<br />
Die Positivität des Textes ist auf die Zeit im Baumhaus beschränkt: Danach zerbrechen die zarten Keime der Freundschaft zwischen den temporären Bewohner, die sich erst durch die gemeinsame Zeit entwickelt haben, die natürliche Idylle, das implizite und explizite Abenteuer, das Menschen zusammenschweißt, endet abrupt, und selbst der als ausgenommen sympathisch gezeichnete Collin nimmt nach der Baumhaus-Episode bedenkliche Charakterzüge an, die seinen vorherigen Habitus aufs Schärfste konterkarieren.<br />
&nbsp;<br />
Die im Titel beschworene Grasharfe erzählt diese Geschichte, im wahrsten Sinne des Symbols. Leicht wie der Wind über die Prärie streift, kommt der Roman daher, er ist niemals sperrig, schwer oder kantig. Aber auch genauso melancholisch wie das heulende, klagende Rauschen des herbstlichen Windes im Gras ist der höchst lesenswerte Text, denn er führt den Jammer der Menschen vor, die von den Ereignissen überrollt werden…<br />
&nbsp;<br />
Truman Capote: <em>Die Grasharfe</em>. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1990. 208 Seiten, 7,50 Euro</p>
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		<title>Interne Kommunikation</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 13:02:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[a:link { text-decoration:color:#0066FF; color:#0066FF; } a:visited { text-decoration:none; color:#0066FF; } &#160; Die interne Kommunikation dient dazu, Mitarbeiter oder Mitglieder – je nachdem, um was für eine Einrichtung es sich handelt – zu informieren und zu unterhalten. Ein Produkt sowohl der externen als auch der internen Kommunikation an der Schnittstelle zum Journalismus ist die Mitarbeiter- oder [...]]]></description>
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Die interne Kommunikation dient dazu, Mitarbeiter oder Mitglieder – je nachdem, um was für eine Einrichtung es <a href="http://www.peters-textbuero.com/wp-content/uploads/2011/04/Interne-Kommunikation.jpg"><img src="http://www.peters-textbuero.com/wp-content/uploads/2011/04/Interne-Kommunikation-150x150.jpg" alt="" title="Interne Kommunikation" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-551" /></a>sich handelt – zu informieren und zu unterhalten. Ein Produkt sowohl der externen als auch der internen Kommunikation an der Schnittstelle zum Journalismus ist die Mitarbeiter- oder Kundenzeitung. Beide haben gemein, dass sie Themen, die ein Unternehmen oder einen Verband, eine Institution oder einen Verein betreffen, journalistisch aufbereitet publizieren und zielgruppengerecht verbreiten. Das hat vor allem den Vorteil, dass es kaum Streuverluste gibt, denn die Empfänger sind als Mitarbeiter, Mitglieder oder auch Kunden des Absenders grundsätzlich an solchen Veröffentlichungen interessiert. Wichtig dabei ist, egal, ob ein Vereinsheft zum Jubiläum produziert werden soll oder das monatliche Fachmagazin einer Vereinigung: Die Qualität muss stimmen! Auch die Leser, die dem Unternehmen, Verein oder Verband nahe stehen, wollen keine kurz vor Druck zusammengezimmerten Artikel ohne Tiefe und Nachrichtenwert. Wie im Journalismus geht es um Stil und Themen: Beides muss auf einem hohen Niveau gewährleistet sein.<br />
&nbsp;<br />
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		<title>Externe Kommunikation</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 12:54:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[a:link { text-decoration:color:#0066FF; color:#0066FF; } a:visited { text-decoration:none; color:#0066FF; } &#160; Natürlich haben Sie die Möglichkeit, direkt mit dem Kunden am Markt zu kommunizieren, um somit zum Beispiel Ihre bestehenden Potenziale zu binden und neue zu erschließen. Schließlich soll die Öffentlichkeit doch wissen, was ein Unternehmen tut, wie es aufgestellt ist und was seine Angebote, [...]]]></description>
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&nbsp;<br />
Natürlich haben Sie die Möglichkeit, direkt mit dem Kunden am Markt zu kommunizieren, um somit zum Beispiel Ihre bestehenden Potenziale zu binden und neue zu erschließen. Schließlich soll die Öffentlichkeit doch wissen, was ein Unternehmen tut, wie es aufgestellt ist und was seine Angebote, Pläne und Ziele sind. Gerade in den Bereichen Print und Online bietet die externe Kommunikation so manche attraktive Möglichkeit für Unternehmen jeder Größe, an die Öffentlichkeit zu gehen.<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.buero-fuer-webdesign.com/" target="_blank"><img src="http://www.peters-textbuero.com/wp-content/uploads/2011/04/Screeshot-webdesign1-150x150.png" alt="" title="Büro für Webdesign" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-409" /></a>Mittlerweile schon ein unabdingbarer Standard ist eine professionell gestaltete Internetseite mit dem entsprechenden Inhalten, so genanntem Content. Als Visitenkarte eines Unternehmens im World Wide Web sollte gerade daran nicht gespart werden, denn häufig ist die Homepage das erste, was potenzielle Kunden sehen – and you never get a second chance to make a first impression. Gute Bilder, ein flottes Design mit einer komfortablen Bedienung und Menüführung und aussagekräftige Texte wirken sich höchst positiv auf das Image und die Bekanntheit einer Firma, Ihrer Firma, aus und vermitteln einen sehr seriösen, modernen Eindruck.<br />
&nbsp;<br />
Auch Broschüren sind ein gutes Mittel, sich dem Markt zu präsentieren und den Kunden aus Unternehmenssicht zu informieren. Solche gedruckten Imagedarstellungen sind so etwas wie die Internetseite im Kleinen, denn auch hier kommt es auf die Übersichtlichkeit des Produkts und die Attraktivität des Inhalts an. Selbstverständlich können diese Inhalte die gleichen sein wie auf der Internetseite – denn nichts muss doppelt produziert werden, um die Reichweite und das „Return on Invest“ zu vergrößern.<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.peters-textbuero.com/wp-content/uploads/2011/04/Social-Media.jpg"><img src="http://www.peters-textbuero.com/wp-content/uploads/2011/04/Social-Media-150x150.jpg" alt="" title="Social media crossword on white background, 3D rendered illustration" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-548" /></a>Hochaktuelle Kommunikationsplattformen sind die <strong>Sozialen Medien</strong> im Internet. Bei Facebook, Xing, Twitter und Co. können Informationen und News jeder Art schnell und einfach verbreitet werden und eine riesige Gruppe erreichen. Im „Cluetrain Manifest“ haben die US-Amerikaner Rick Levine, Christopher Locke, Doc Searls und David Weinberger bereits im Jahr 1999 in 95 Thesen eine „neue Unternehmenskultur im digitalen Zeitalter“ gefordert und das Verhältnis von Unternehmen zu ihren Kunden im Zeitalter des Internets unter die Lupe genommen. Darunter finden sich auch Gedanken, die die Entwicklung des Phänomens Social Media vorwegnahmen. Zentral für das Cluetrain Manifest ist folgender Gedanke: Märkte sind Gespräche, und in den Sozialen Medien sprechen Menschen, es diskutieren Konsumenten, es wird weitererzählt, Erfahrungen werden ausgetauscht, Kritik wird geäußert – kurz: Es wird umfassend untereinander kommuniziert. Für viele Unternehmen ist das (noch immer) eine ganz neue Erfahrung.<br />
&nbsp;<br />
Kommunikation auf diesen Plattformen darf aber nicht willkürlich oder ohne Ziel und Plan geschehen: Nur wenn das Konzept stimmt, sollte man sich dort einbringen. Gemeinsam mit Ihnen entwickle ich gerne ein solches Konzept, um Sie und Ihr Unternehmen in den Sozialen Medien, in denen sich mittlerweile alle Altersgruppen tummeln, so zu platzieren, dass Sie einen Mehrwert daraus ziehen.<br />
&nbsp;<br />
Gerne liefere ich Ihnen die Texte, die Sie für den Auftritt im Print und online benötigen!<br />
&nbsp;<br />
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		<title>Pressearbeit</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 12:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[a:link { text-decoration:color:#0066FF; color:#0066FF; } a:visited { text-decoration:none; color:#0066FF; } &#160; Pressearbeit hat den Anspruch, unternehmensrelevante Themen und Nachrichten so in den Medien – von Print über Rundfunk und TV bis hin zu Online – zu platzieren, dass sie Teil einer unabhängigen redaktionellen Berichterstattung werden – und als solche vom Publikum auch wahrgenommen werden. Absender [...]]]></description>
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</style>
<p align="justify">
&nbsp;<br />
Pressearbeit hat den Anspruch, unternehmensrelevante Themen und Nachrichten so in den Medien – von Print über Rundfunk und TV bis hin zu Online – zu platzieren, dass sie Teil einer unabhängigen redaktionellen Berichterstattung <a href="http://www.peters-textbuero.com/wp-content/uploads/2011/04/Textbüro-Patrick-Peters_Pressearbeit_Foto2.jpg"><img src="http://www.peters-textbuero.com/wp-content/uploads/2011/04/Textbüro-Patrick-Peters_Pressearbeit_Foto2-300x300.jpg" alt="" title="Textbüro Patrick Peters_Pressearbeit_Foto" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-516" /></a>werden – und als solche vom Publikum auch wahrgenommen werden. Absender solcher Botschaften ist immer die jeweilige Redaktion, die Informationen des Unternehmens, die zum Beispiel über Interviews mit Verantwortlichen, Pressekonferenzen oder den klassischen Pressemitteilungen verbreitet werden, völlig autonom und nach eigenem Ermessen verarbeiten. Das ist auch der Mehrwert, den die Pressearbeit bietet: Die mediale Öffentlichkeit erkennt, dass es sich um einen objektiven, ohne individuelle Interessen produzierten Beitrag handelt. Dem entsprechend hat die Informationen einen anderen Stellenwert, als wäre sie direkt vom Unternehmen über seine Kanäle (s. externe Kommunikation) publiziert worden. Um in die Medien zu kommen, muss die Nachricht aber eine Veröffentlichung wert sein und allgemeines Interesse bedienen: Für Produktvorstellungen oder generelle Firmenporträts gilt dies nicht. Denn Werbung gehört in eine Anzeige oder einen Spot und nicht in den redaktionellen Teil.<br />
&nbsp;<br />
Ich helfe Ihnen gerne bei der Ausarbeitung von Themen und der Erstellung und Versendung solcher Pressemitteilungen, um die Abdruckchancen für Sie positiv zu gestalten. Ihr besonderer Vorteil, wenn Sie mit dem Textbüro Patrick Peters zusammenarbeiten: Ein erfahrener Journalist schreibt für andere Journalisten. So können Sie sicher sein, dass Ihre Botschaft die Entscheider in den Redaktionen anspricht.<br />
&nbsp;<br />
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